Das Salz Swanetiens (Jim Shvante), 1930

Die Einwohner des Hochgebirges in Svanetien in Georgien führen ein schwieriges Leben unter ärmlichen Wohnbedingungen. Auf der Suche nach Essen, Salz und Geld flüchten sie ins Tiefland. Die Reise zurück nach Hause ist voller Gefahren und viele sterben unterwegs. Dennoch gelingt es einigen mit Salz zurückzukehren. Dies bringt Veränderungen im Leben der Svans mit sich, die so Fahrwege und Strassen durch das Gebirge bauen können. Viele der Szenen, die das harte Leben der Svans dokumentieren, waren gestellt und ihre Authentizität wird von den Svans bezweifelt. Der georgische Künstler David Kakabadze war Teil des Produktionsteams.

Michail Kalatosow (geb. Mikheil Kalatozishvili) war georgischer Filmemacher, dessen Filme unter Stalin verbannt waren. In den 1950er Jahren wurde er für seinen Film Die Kraniche ziehen (1957) bekannt, der die Goldene Palme in Cannes gewann. Ich bin Kuba (1964), eine surreale Hymne auf die kubanische Revolution, wurde erst in den 1990er Jahren wiederentdeckt.