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Blog – Kunsthalle Zürich

21.01.2022

Reading Rämistrasse #77: Ella Eßlinger zu External Parlour – Rendered Homage bei BosqueRreal und The Sound Of Thoughts bei Displays

In dem schmalen Ausstellungsraum des BosqueRreal an der Seebahnstrasse befinden sich zwei Hocker unterhalb von zwei Screens, die auf einer von Flechten überwachsenen Markise angebracht sind. Erst bei näherer Betrachtung offenbart sich unter den Sitzmöbeln ein Teppich aus liegenden Videokassetten, die mit hellgelben Post-its beschriftet sind.

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21.01.2022

Reading Rämistrasse #76: Jörg Scheller zu KM47: Land of a 1000 Dances mit Luca Harlacher und Jason Rohr

Auf dem Höhepunkt der Pop Art in den 1960er-Jahren präsentierten Künstler wie Claes Oldenburg, Marjorie Strider, Mel Ramos und Evelyne Axell den Massenkonsum angloamerikanischer Provenienz als surreale Sphäre hypererotisierter Existenz. Verführung überall – warenförmig, jaja, auch unheimlich, durchaus, aber schon auch leider geil: Muskelkörper, Bikinis, freie Liebe, Comics, Coca-Cola, Lippenstift, Eiscreme, Strassenkreuzer, softes Design in psychedelischen Farben.

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20.01.2022

Reading Rämistrasse #75: Aoife Rosenmeyer on All That You Touch, You Change, Helmhaus

I’m trying to decipher what the vibrating ramp I’m sitting on is saying, when I hear a clang of cowbells – below me, someone has just walloped a punchbag. The sound comes from a work by Lucas Erin: Hochet, 2021, that invites visitors to let off steam in a bright, white room. The former piece is Constantina Zavitsanos’ Call to Post, 2019, and accompanying All The Time, 2019. I read that some people can understand the modulated speech, which has become vibrations I can feel and hear, while not really comprehending where my one sense begins and another ends. Occasionally the text I’m missing is beamed on the wall, a conversation on dimension and space. To be honest, I don’t really take it in, distracted as I am by trying to decode the other sensory input. 

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28.12.2021

Reading Rämistrasse #74: Michel Kessler zu Monkey off My Back or the Cat's Meow vom Schauspielhaus Zürich

Disclaimer: Inszenierung, Choreografie, Bühne, Kostüme und Soundtrack von Monkey off My Back or the Cat's Meow sind von Trajal Harrell, der in März 2022 ein Stockwerk der Kunsthalle Zürich übernimmt. 

Dieses obskure Objekt der Begierde, das die menschlichen Verhältnisse seit ihren Anfängen bestimmt, ist im Grunde eine Leere, ein Abgrund, ein Nichts. Während sich das Begehren anderer Tiere auf die realen Dinge in der Welt richtet, wird bei der Spezies Homo Sapiens das begehrte Objekt durch das Begehren selbst substituiert. Alexandre Kojève spricht diesbezüglich auch von «anthropogener Begierde». Die Begierde, zum Objekt der Begierde anderer zu werden, transzendiert die rein biologische Begehren nach Selbsterhaltung und verstellt dadurch gleichsam den Blick auf das Offene, auf den reinen Raum des Aussens, wie es die Kreatur mit allen Augen sieht. 

 

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20.12.2021

Die Kunsthalle Zürich ist offen!

Die Kunsthalle Zürich bleibt über die Feiertage offen! Wir sind mit Ausnahme des 25. Dezembers für Sie da; die Ausstellung von ART CLUB2000 läuft bis zum 16. Januar 2022. / Kunsthalle Zürich remains open over the holidays! With the exception of 25 December we are open as usual and the ART CLUB2000 exhibition runs until 16 January 2022.

Hinweis: Ab Montag, 20. Dezember 2021, gilt die 2G-Regel für Besucher*innen ab 16 Jahren (Covid-Zertifikat: geimpft oder genesen). Im Löwenbräukunst-Areal gilt eine Maskenpflicht ab 12 Jahren. / Please note: as of Monday 20 December...

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10.12.2021

Call out! / Ausschreibung! WAVES

Wir freuen uns, eine Initiative von Leila Peacock ankündigen zu können:

 

AUSSCHREIBUNG! Teilnehmer*innen werden gesucht für ein dreimonatiges Postgraduierten-Atelierseminar in Zürich, das Anfang nächsten Jahres beginnt.

Der Titel für dieses experimentelle Pilotprogramm lautet WAVES, weil es zwischen der ersten und der zweiten Welle konzipiert wurde und weil es nicht so sehr um das...

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27.11.2021

Reading Rämistrasse #71: Leonora Kugler zu How to win friends, and influence people bei Sgomento Zurigo

Seit Pandemiebeginn erfreut sich Ratgeberliteratur grösster Beliebtheit. Kein Wunder, flächendeckendes Homeoffice inklusive mehrstündigen Videokonferenzen sorgten dafür, dass man seinen Job und im Speziellen den Umgang mit Arbeitskolleg*innen und Vorgesetzten neu lernen musste. Dale Carnegies weltbekannter Klassiker How to win friends and influence people (1936) bietet die entsprechende Hilfe zur Selbsthilfe. Die gleichnamige Ausstellung von Rosa Aiello (*1987) und Cassidy Toner (*1992) bei Sgomento wiederum, ist weder eine Ode an Carnegie noch auf Ratgeberliteratur, sondern beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der Sprache an sich.

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