Film Loretta Fahrenholz: Che Barbara & Grand Openings, Einführung von Daniel Baumann

20.10.2015, 18:30-20:00
Film Loretta Fahrenholz: Che Barbara & Grand Openings, Einführung von Daniel Baumann
Freier Eintritt
Deutsch
Week

Body: 

Das bewegte Bild ist das zentrale Medium der beiden Einzelausstellungen von Loretta Fahrenholz sowie Pauline Boudry/Renate Lorenz. In beiden Fällen leben diese Bilder von der starken inhaltlichen und visuellen Beteiligung der Mitwirkenden. Unser Theorie- und Vermittlungsprogramm möchte diese Bewegungen von der Wand zurück in den Raum bringen und gemeinsame inhaltliche Fragen der unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen herausfinden: Welche Ideen und Praktiken des Feminismus haben im gegenwärtigen gesellschaftlichen Gefüge Bestand? Welche Neuformulierungen sind notwendig? Welche Kunstformen werden dabei wirksam und wie? Und welche politischen Positionen und Aktivitäten müssen entstehen, bestehen, behauptet werden? 

Loretta Fahrenholz' film Grand Openings. Return of the Blogs (2012, 40 Min.) zeigt teilweise choreografierte, teilweise improvisierte Aktionen, musikalische Partituren und Momente der Selbstreflexion, die allesamt innerhalb einer chaotischen Struktur koexistieren: www.moma.org/visit/calendar/exhibitions/1198.

Im Zusammenhag mit ihrem zweiten an diesem Abend gezeigten Film Que Bárbara (2011, 15 Min), erläutert Fahrenholz in einem Gespräch mit David Lieske:

DL: I think it’s interesting that in Implosion and also in Que Bárbara, which is a biopic of the artist and dealer Emily Sundblad, you deal with very loaded and somewhat glamorous content, references and characters, but you create an atmosphere in the end that reminds us more of the awkwardness of b-movie queer cinema, in a manner that is almost glamour-absorbing.
LF: Obviously film is the optimal medium for fabricating glamour, so it’s enticing to trip yourself up. But maybe it’s also just a lame avoidance strategy. In general, I like the concept of self-sabotage. I remember in art school I was strongly influenced by the idea of institutional critique as something that can be directed towards one’s self. One possible way of acting that out was to constantly derange your own strategies on a formal level. Of course a more obvious one was to undermine yourself/your peer group on a level of content.

(Mousse Magazin, Nr 37, 2013)

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