Performance-Abend: Portrait of an Eye

07.11.2015, 20:00-22:00
Performance-Abend: Portrait of an Eye
mit Emily Roysdon und Gästen + Werner Hirsch und Pauline Boudry
8 CHF
Englisch
Week

Das bewegte Bild ist das zentrale Medium der Einzelausstellung Portrait of an Eye von Pauline Boudry / Renate Lorenz. Diese Bilder leben von der starken inhaltlichen und visuellen Beteiligung der Mitwirkenden. Das Theorie- und Vermittlungsprogramm dieser Ausstellung möchte die Bewegungen von der Wand zurück in den Raum bringen. An diesem gemeinsam mit den Künstlerinnen konzipierten Performance-Abend präsentieren wir zwei wichtige Mitwirkende und eine enge Kollegin von Pauline Boudry und Renate Lorenz: Die in New York und Stockholm lebende Künstlerin Emily Roysdon steht seit längerer Zeit mit ihnen im regen inhaltlichen Austausch. Ihre hier präsentierte 6. Version der fortlaufenden Performance Uncounted (performance 6) entspringt ihrem gleichnamigen Text. In einer Version dieser Performance in New York trat  die Künstlerin Sharon Hayes auf, die in Boudry/Lorenz' Ausstellung die Performerin in der neu produzierten Filminstallation I WANT (2015) ist. Antonia Baehr/Werner Hirsch ist Protagonist/in einiger Videoarbeiten, hier in der Ausstellung zu sehen in Opaque (2014). Zusammen mit Pauline Boudry am DJ-Pult entwickelte Werner Hirsch speziell für diesen Abend den Solo-Tanz DANCING FOR THE REVOLUTION IN TEMPORAL DRAG.

 

 

Emily Roysdon: Uncounted (performance 6)

Emily Roysdon entwarf eine Series von fortlaufenden, ortsspezifischen Live-Events, die ihrer Textarbeit Uncounted entspringen. Der Text setzt sich aus elliptisch-narrativen Versatzstücken, unterschiedlichen Zitaten - wie zum Beispiel der Avantgarde-Schriftstellerin Gertrude Stein oder dem Camp-Künstler Jack Smith - und philosophischen Meditationen über Zeit und Politik zusammen. In den letzten Monaten wurde Uncounted gemeinsam mit unter anderem Gregg Bordowitz, Sharon Hayes, Nick Hallett, MPA, Morgan Bassichis und Frederique Bergholtz aufgeführt.

Werner Hirsch: DANCING FOR THE REVOLUTION IN TEMPORAL DRAG

«You look ridiculous if you dance
You look ridiculous if you don't dance
So you might as well
dance.»

(Gertrude Stein)

www.make-up-productions.net

Emily Roysdon ist eine in New York und Stockholm lebende Künstlerinund Autorin. Ihre Arbeitsweise ist interdisziplinär und nimmt in aktuellen Projekten die Form von Performances, fotographischen Installationen, Drucksachen, Text, Video, kuratorischen Projekten und Kollaborationen an. Roysdon entwickelte das Konzept des "ekstatischen Widerstands" (ecstatic resistance), um das Unmögliche und Imaginäre der Politik zu thematisieren. Dieses Konzept führte sie in zeitgleichen Ausstellungen bei Grand Arts in Kansas City und X Initiative in New York ein. Roysdon ist Redakteurin und Mitbegründerin des queer-feministischen Journals und Künstlerkollektivs LTTR. Ihre vielfältigen Koproduktionen beinhalten weiterhin Kostümdesigns für die Choreografen Levi Gonzalez, Vannesa Anspaugh und Faye Driscoll, sowie Songtexte für The Knife und JD Samson & MEN. emilyroysdon.com

Werner Hirsch: make-up-productions.net

 

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