Tag: Georgischer Modernismus: Die Fantastische Taverne

20.09.2018

Anzori, 1930

Anzori, Bühnenbild von Irakli Gamrekeli für Sandro Schanschiashvilis Adaptation von Wsewolod Iwanows Panzerzug 14-69. Aufgeführt am Rustaveli Theater in Tbilisi 1930.

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20.09.2018

Die Avantgarde im georgischen Theater

Die neusten Experimente, Prozesse und Vorgehensweisen der Avantgarde beeinflussten und veränderten in den 1920er Jahren das Theater und deren Bühnenbildner. Langsam aber sicher fanden avantgardistische Bewegungen wie Kubismus, Futurismus, Kubo-Futurismus und Konstruktivismus ihren Weg auf die Bühne.

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20.09.2018

Modernistische Künstlercafés in Tbilisi

«Tbilisi wurde fantastisch. Eine fantastische Stadt braucht eine fantastische Ecke», schreibt der georgische Autor und Theoretiker Grigol Robakidze über das Tbilisi zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Mit den «fantastischen Ecken», auf die er sich bezieht, sind die Künstlercafés Tbilisis gemeint: Es sind Orte, an denen die kreativen Energien dieser Zeit zusammenkamen...

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12.09.2018

Das Futuristische Buch, Tbilisi 1917–1919

Russische Futuristen und georgische Kollegen verfolgten zu Beginn der 1910er Jahre im gemeinsamen Austausch ihre künstlerischen Forschungen in Tbilisi. Ganz im Sinne des Futurismus nahmen sich die Künstlerinnen und Künstler die Freiheit, akademische Vorgaben und Sprachen zu durchleuchten und zu hinterfragen. Diese Freiheit spiegelte sich gerade auch in der gestalterischen Umsetzung, zunächst in Russland, später auch in Tbilisi. Die so entstandenen futuristischen Bücher von 1917-1919 gehören heute zu den bedeutendsten künstlerischen Artefakten der damaligen Zeit und verweisen auf die...

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12.09.2018

Ilya Zdanevič (1894–1975)

Ilya Zdanevič (auch genannt Iliazd oder Eli Eganbjuri) ist eine Figur, wie sie wohl nur die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts hervorbringen konnte: Avantgardist, Autor, Sammler, Verleger, Typograph, Forscher, Dadaist, Grafiker, Entwerfer von Stoffen für Coco Chanel, Promotor, Organisator und Katalysator der Künste in Georgien, Russland und Frankreich.

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12.09.2018

Niko Pirosmani (1862–1918)

Niko Pirosmani wird im Dorf Mirzaani in der Provinz Kakheti in eine Bauernfamilie geboren. 1870 zieht er mit seinen zwei Schwestern nach Tbilisi, wo er als Diener einer wohlhabenden Familie arbeitet. Er lernt Russisch und Georgisch zu lesen und zu schreiben und bringt sich selbst Malen bei. 1882 eröffnet er ein Malatelier, wo er im Auftrag von Tavernen und Läden Schilder malt. 1890 arbeitet er kurzzeitig Zeit für die Eisenbahn, 1893 eröffnet er in Tbilisi eine Molkerei, die er 1901 verlässt.

Er arbeitet weiter als Schildermaler für Geschäfte und Tavernen, für die er im...

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