This Week in Zürich #65

In der letzten Ausstellung des Museum Bellerive „Coleurs désert – Teppichkunst aus Marokko“ kann man momentan farbenfrohe Teppiche sehen, einmal nicht in der Wüste, sondern mit Blick auf die winterliche Seelandschaft.

Leider sind die Stücke (Teppiche und Kissen), fern von ihrem Gebrauchszweck, an die Wände gehängt und auf Podeste gelegt. Die Teppiche dienen normalerweise als Unterlage zum Schlafen, als Decke während kalter Wüstennächte oder als Sitzunterlage zum Plaudern und Tee trinken. Auch ich hätte mich am liebsten zwischen Kissen und Teppiche gesetzt, doch so gemütlich, wie in einem marokkanischen Wüstenhaus ist es im Museum nicht. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich: Die bunten Farben und verrückten Muster können den kalt grauen Alltag aufheitern.

Wer die News vom Museum Bellerive noch nicht gehört hat, hier eine Zusammenfassung:

Das Museum, als Teil des Museums für Gestaltung, verabschiedet sich diesen Sonntag vom Jugendstilgebäude im Seefeld. Ihr Ausstellungsprogramm werden sie zukünftig im Toni-Areal (Museum für Gestaltung – Schaudepot) und bei Fertigstellung der Rennovationsarbeiten an der Ausstellungsstrasse 60 weiterführen.

Das Haus Bellerive wird nach Instandsetzung vom Zürcher Architekturzentrum (ZAZ) betrieben. Es soll zukünftig zu einem Ort werden, der sich der Schnittstelle von Architektur und Städtebau widmet.

 

 

 

 

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26.01.2017